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Trauerbegleitung, Gespräche, Hausbesuche

 

Manchmal beginnt der Weg der Trauer bereits beim Begleiten eines sterbenskranken Angehörigen. Während dieser Kräfte zehrenden Zeit bleiben viele Fragen offen. Ein Zwiespalt zwischen Trauer und Zuversicht klafft auf. Mit meinen Gesprächen biete ich Angehörigen einen Raum, in sich hinein zu horchen. Durchatmen, Ruhe finden. Den eigenen Ansprüchen, Ängsten und Wünschen Luft zu machen und diese zu ordnen, ist nun ganz besonders wichtig.

Ich nehme mir mit meiner Arbeit für den Trauernden Zeit, so dass dieser zu sich selbst zurück finden kann. Hier ist die Möglichkeit, offen über das Leben und den Verlust zu sprechen und Gefühle zu leben – die Guten und die Schlechten.

Als erfahrene, einfühlsame Trauerbegleiterin möchte ich gemeinsam mit dem Angehörigen Stille ertragen, Verzweiflung teilen, beten (wenn der Wunsch da ist) aber auch Hoffnung zulassen und Perspektiven erkennen.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Begleitung von Eltern oder Elternteilen, die mit dem Verlust eines erwachsenen Kindes ringen. Am Beginn des Trauerweges besuche ich den/die Trauernden meist alle zwei Wochen, dann nach dem Wunsch der Betroffenen unregelmäßiger, mit der Möglichkeit,  mich jederzeit anrufen zu können.

In kritischen Phasen der Trauerbewältigung stehe ich Trauernden auch mit einer Ganztagsbegleitung (8–10 Stunden) zur Seite.